Wie Gott den Schäferhund erschaffen hat

Als Gott die Welt einst hat erschaffen,

schaut ringsum kurz sein Schöpferblick,

auf Sonne, Sterne, Menschen, Affen,

auf das Erstandene zurück.

 

Da nahte schüchtern seinem Throne,

der Adam – bittend fleht sein Mund:

„Sei gnädig deinem Erdensohne,

dem treuen Wächter gib ´nen Hund!

 

„Wohlan! so tönt es mild zurücke,

schon greift der Herr zum Schöpferbrei

und nahm zwei tüchtig ´große Stücke,

vom scharfen grauen Wolf herbei.

 

Es hellt sich auf des Schöpfers Miene,

er tat dazu des Löwen Mut.

Den Arbeitsfleiß der kleinen Biene,

vom Leopard das wilde Blut.

 

Vom Pferde gab er ihm die Treue,

vom Schafe nichts – als die Geduld,

dann rührt der Herr den Brei aufs Neue,

noch nicht erschöpft ist seine Huld.

 

Er nahm vielmehr vom Elefanten,

die große Kraft – des Bisses Macht,

hat er vom Tiger, dem bekannten

in großer Dosis beigebracht.

Vom Falkenauge nahm er Teile.

Der Gämse Nase musste her.

Dann ruht sich aus – der Herr ´ne Weile,

und spricht gemach: „Ich weiß noch mehr!“

 

Bald sieht den Schöpfer neu man schaffen,

der Katzen Pfoten tauchen auf,

die Klugheit eines Menschenaffen,

die pfropft er schnell dem Wesen auf.

 

Das scharfe Ohr der Berggazelle,

auch dieses gab er mit dazu,

und griff sodann an letzter Stelle,

zum Muttertrieb das Känguru.

 

Dann endlich gab der Herr ein Zeichen,

tat damit seinen Willen kund,

ließ aus dem Schöpfungskelch entweichen,

den stolzen

Deutschen Schäferhund

Schönheit dient der Leistung!

"Horand von Grafrath“, der Stammvater aller Deutschen Schäferhunde

Innerhalb des VDH wird der Deutsche Schäferhund im Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) und, seit März 2009 im VDH, im RSV 2000 gezüchtet. Das Zuchtbuch des SV umfasst seit Horand von Grafrath mit Zuchtbuchnummer eins mehr als zwei Millionen eingetragene Schäferhunde.

Der Leitsatz, dem folgend nach Darstellung des SV bereits zu Stephanitz’ Zeit gezüchtet wurde, steht noch heute im Vordergrund: „Schäferhundzucht ist Gebrauchshundezucht“. Ein Ziel des SV ist es, unter anderem „[…] einen Gebrauchshund zu züchten, der als Helfer und Freund des Menschen national und international hohe Anerkennung und Akzeptanz besitzt. Als eine Art "König der Zehnkämpfer" ist der Deutsche Schäferhund insbesondere als Diensthund bei Behörden, als Rettungshund, Hütehund, Wachhund, Behindertenführhund, Begleithund und Familienhund geeignet. Schäferhundsport als Freizeit- und Leistungssport gibt es in den Bereichen: Schutzhundausbildung, Zuchtschau, Leistungshüten, Agility und Rettungshundwesen.“

Zur Zuchtzulassung muss der Deutsche Schäferhund im Jahr der Körung mindestens zwei Jahre alt werden, die VPG-1-Prüfung oder die RH-2-Prüfung[21] sowie eine Ausdauerprüfung bestanden haben. Das Ergebnis der Röntgenuntersuchung auf Hüftdysplasie (HD) muss ein a ergeben haben. Das heißt, die Beurteilung der Röntgenaufnahmen ergab den Befund normal, fast normal oder noch zugelassen. Gleiches gilt analog für die Untersuchung der Ellenbogen auf Ellbogendysplasie (ED). Hunde mit mittlerer oder schwerer Form der HD oder ED werden mit Nachzuchteintragungssperre belegt, was bedeutet, dass diese Hunde innerhalb des Vereins nicht zur Zucht verwendet werden dürfen. Eventuelle Nachkommen dieser Hunde finden keine Aufnahme in das Zuchtbuch. Erst nach Vorliegen dieser Voraussetzungen kann eine Körung erfolgen, bei der die Anatomie, das Wesen und die Gebrauchshundeeigenschaften beurteilt werden. Die erste Körung ("Neuankörung") gilt im SV für zwei Jahre. Nach deren Ablauf muss der Hund erneut angekört werden, um seine Zuchtzulassung zu behalten. Diese "Wiederankörung" gilt auf Lebenszeit. Bis zum Jahr 2012 wurden die Hunde in 2 verschiedene Körklassen eingeteilt.

Unterschieden wird im Allgemeinen zwischen typischen Hochzucht- und Leistungslinien.

Im Jahr 2011 wurden im VDH 13.339 Welpen geworfen. Die Welpenzahlen sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. 1998 waren es noch 27.834 Welpen.

Quelle: Wikipedia

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